Mehr Wirkung in der Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung könnte bei gleichem Budget um einiges wirksamer sein, wenn die Erkenntnisse aus der neuesten Lebensqualitätsforschung und das Knowhow zur Frage, wie Menschen vom Wissen zum Tun kommen, klug kombiniert und mit einbezogen würden.

Die Lebensqualitätsforschung belegt, dass Menschen aller Alters- und Kulturgruppen das Bedürfnis nach Autonomie, Kompetenz, Partizipation (Bindung) und Sinn haben und diese Bedürfnisse in einem Mindestmaß erfüllt sein müssen, damit Gesundheitsentwicklung wirksam werden kann.

Die Handlungsforschung zeigt deutlich, dass mit den heute gängigen Projekten und Programmen nur etwa ein Drittel dessen erreicht wird, was Menschen aller Altersgruppen für die Selbststeuerung (Stichwort Gesundheitsverhalten) benötigen. Aufklärung, Wissen und Motivation sind eindeutig zu wenig, um Menschen dabei zu helfen, ihr (Gesundheits-) Verhalten nachhaltig ändern zu können. Wirksame Gesundheitsförderung müsste daher nach der fachlichen Aufklärung und der Motivation Rahmenbedingungen schaffen, damit die betroffenen Menschen (a) Intentionen bilden und (b) das zukünftige Handeln vor dem geistigen Auge ablaufen lassen können (Volition).

Im Rahmen dieses Beitrags bei der Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser in Linz werden diese Erkenntnisse kurz vorgestellt und mit praktischer Anwendung in der Gesundheitsförderung illustriert. 




zurück zur Übersicht
Referent
Dkfm. Roland Mangold

Ort / Datum
Medizinisches Ausbildungszentrum
am AKh Linz,
18.-19. Juni 2009
 
Download
Mehr Wirkung in der Gesundheitsförderung 
 
 
 
oberen Bereich löschenVorlage anfügen
 
proEval